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Traoré: "Wollen die gesamte Wertschöpfungskette der Bergbauindustrie im Land haben"

Ibrahim Traoré, Übergangspräsident von Burkina Faso, hat am Montag die erste Goldraffinerie des Landes eröffnet. Burkina Faso ist der drittgrößte Goldproduzent Afrikas, konnte bisher allerdings bloß rohes Erz für die Weiterverarbeitung im Ausland exportieren.

Die jetzt eröffnete Nationale Goldraffinerie soll das ändern und dafür sorgen, dass die gesamte Wertschöpfung der Volkswirtschaft zugutekommt.

Derzeit ist die Raffinerie in der Lage, 164 Tonnen Gold im Jahr zu verarbeiten, was in den nächsten Jahren auf 515 Tonnen pro Jahr ausgebaut werden soll. Diese Kapazität übersteigt bei Weitem die in Burkina Faso geförderten Mengen. Im Jahr 2025 waren es 94 Tonnen. Erklärtes Ziel der Regierung ist es, Burkina Faso als Raffineriestandort für Gold aus ganz Westafrika zu etablieren.

Nach der Verstaatlichung zentraler Goldminen wurde im Jahr 2023 mit dem Bau der Nationalen Goldraffinerie begonnen. Neben der Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze soll die Raffinerie zudem eine bessere Kontrolle der Finanzströme erlauben und diverse an den internationalen Goldhandel gebundene kriminelle Aktivitäten erschweren.

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